Was wir tun

Alle Drei von uns hatten viel Glück in ihrem Leben, großartige Möglichkeiten und fantastische Familien und Freunde. Wir haben immer in einer sicheren, friedlichen und harmonischen Umgebung gelebt. Uns ist klar, dass dies nicht selbstverständlich ist. Im Gegenteil: Viele Menschen auf der Welt  haben nicht die gleichen Möglichkeiten und Chancen. Sie wissen oft nicht, was der nächste Tag bringt. Sie wissen aber leider, was wirkliche Not, Angst und Sorgen bedeuten.

Natürlich können wir dies nicht ändern. Aber Jeder von uns kann und sollte jeden Tag etwas Gutes tun im Zusammenleben mit den Anderen, denn im Kleinen fängt es an. Daher haben wir uns überlegt, was wir beitragen können und beschlossen, ein eigenes Wohltätigkeitsprojekt zu gründen. Wir sammeln so Geldbeträge innerhalb unseres Netzwerks aus Freunde, Familien und weiteren Personen, um sinnvolle Projekte im Senegal umzusetzen. Damit wollen wir ein kleines Stück unseres Glücks weitergeben, denn „das Glück ist bekanntlich das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt“ (nach Albert Schweitzer).

Wir realisieren unsere Projekte im Senegal; einem Land in Westafrika. Senegal hat eine Bevölkerung von ca.13 Millionen Leuten. Das Klima ist tropisch mit zwei Jahreszeiten: Die Trockenzeit und die Regenzeit. Chronische Armut ist weit verbreitet im Senegal und die Lebenszustände werden von Tag zu Tag schlechter – mit Einfluss auf die zukünftigen Generationen. Die Leute dort erfahren die Armut ihr ganzes Leben, mit nur geringfügigen Änderungen in verschiedenen Lebensphasen.

Der chronische Armut im Senegal ist entgegenzuwirken. Wirtschaftlicher Wachstum; Verbesserung der Menschenrechte und sozialer Aufstieg müssen als leitende Prinzipien der Maßnahmen zur Armutsbekämpfung gelten. Und insbesondere Bildung ist wichtig, da die Armut in ländlichen Regionen am größten ist und meistens die Leute ohne Bildung betroffen sind. Man sollte sich darauf konzentrieren, Humankapital und landwirtschaftliche Investitionen zu entwickeln, in Bereiche zu investieren, wo es ein hohes Potenzial von Arbeitern gibt und sicherzustellen, dass es genug Essen für alle gibt – vor allem in ländlichen Gegenden. Bildung ist entscheidend für den Ausstieg aus der Armut.

So konnten wir, nachdem wir über EUR 45’000.- gesammelt hatten, im 2017 einen Kindergarten im Senegal errichten. Wir sammeln aber weiter Geld um neue Projekte umzusetzen. Jedesmal setzen wir drei dabei den Startschuss und tragen selbst je EUR 5’000.- pro Person bei.

 

This post is also available in: Englisch